Die St. Joseph’s Church in Manikata ist eine römisch-katholische Pfarrkirche. Sie wurde 1962 von Richard England entworfen und zwischen 1964 und 1974 erbaut. Die Form dieser Kirche ist von der Girna, einer traditionellen Steinhütte, inspiriert.
Die erste Kirche im Dorf Manikata wurde 1918 erbaut und war eine kleine Kapelle, die dem Heiligen Josef geweiht war. Leider war sie zu klein, um die wachsende Bevölkerung des Dorfes zu beherbergen. Daher wurde 1961 beschlossen, eine größere Kirche an einem neuen Standort zu bauen.
Das Gebäude wurde 1962 von Edwin England Sant Fournier entworfen, zu einer Zeit, als das Zweite Vatikanische Konzil Reformen in der katholischen Kirche einleitete. Diese Reformen zur Modernisierung der Kirche erwiesen sich als Inspiration für Englands Entwurf für das neue Kirchengebäude, das 700 Personen fassen sollte.
Der Grundstein wurde im August 1964 von Erzbischof Mikiel Gonzi in Anwesenheit von Premierminister George Borg Olivier und Minister Joseph Spiteri gelegt. Die Kirche wurde im November 1974 von Erzbischof Gonzi eingeweiht und im Februar 1975 zur Pfarrkirche ernannt.
Die Manikata-Kirche war eine Abkehr von der traditionellen barocken Kirchengestaltung.
Sie hat geschwungene Wände, die an die megalithischen Tempel auf Malta erinnern. Eine weitere Inspirationsquelle ist Le Corbusiers Kapelle Our Lady of the High, die sich ebenfalls von konservativeren Kirchenentwürfen zugunsten skulpturaler Formen löste.
Die Kirche soll sowohl die menschliche Spiritualität als auch den Frieden der sie umgebenden natürlichen Umgebung einfangen.



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